Kunst

In girum imus nocte et consumimur igni

Body- und Bondage Suspension ART- show / (Waren-)Fetisch show

(Tanzperformance-Studie über Individualismus im Verhältnis zu globaler Verantwortlichkeit)

by: Schmerz Möbel

Alles in der dreiteiligen Show dreht sich um einen silberglänzenden Metallwürfel, der die Basis für akrobatische Darstellungen bietet und gleichzeitig als in-sich gelagerten, drehbaren Bondagerahmen dient, in und um den die Performenden agieren.

Die Performer*innen setzen sich in dem Stück mit den Folgen einer nur scheinbaren und somit sinnentleerten individuellen Befreiung auseinander und stellen dies in Bezug zum weltpolitischen Ist-Zustand.

Es geht um den trügerisch kapitalistischen Freiheitsbegriff, der auf rein konsumierbare individuelle Bedürfnisbefriedigung von erster Welt-Bewohner*innen ausgelegt ist und das Individuum dadurch zu einem reinen Konsumenten verstümmelt wird.

Tänzerisch wird veranschaulicht, wie schwer es ist, aus seinem festgesteckten Quadrat aus Regeln und Zwängen herauszukommen, nur um danach wieder aufzuwachen und resigniert festzustellen, dass man selbst nur auf die werbeglitzernde Freizeitgesellschaft hereingefallen ist und letztendlich doch nur ein kleines Zahnrädchen ist, mit dem das kapitalistische System sein weltumfassendes Netz flechtet. (Bondage- Part)

Am Ende bleibt der Schmerz über die Hilflosigkeit, nichts gegen das Leid der Welt ausrichten zu können und eben dieses Leid präsent zu machen (body suspension part)

Aber dennoch geht es nicht um Resignation, sondern um das nicht Vergessen von anderen Lebensrealitäten. Es geht darum, den kritischen Sinn zu schärfen

“Wir meinen zunächst, daß die Welt verändert werden muß.” *

*(erste Worte aus dem Gründungstext der Situationistischen Internationalen)

Schmerz Möbel

is a SM-funiture sculptur/metal and performance artist.

SchmerzMöbel schloss 2011 ihre Ausbildung als Schweißerin ab und fasste danach den Plan, sich mit dem Bau von SM-Möbeln selbstständig zu machen, um den vielfältigsten sexuellen Fantasien einen realen Spielplatz zu geben. Weg von den üblichen Fitnessstudio anmutenden BDSM-Gerätschaften, hin zu sehr originellen, individuellen und bespielbaren Kunstwerken.Mittlerweile arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in vielschichtiger Weise an und mit ihren Skulpturen.

Sie überschreitet in mehrfacher Hinsicht Grenzen. Nicht nur, dass sie als Frau schweißt, was leider immer noch als untypisch gilt. Auch krempelt sie ihre Sexualität offen nach außen und kratzt damit an der Werte- und Sittentapete der gesellschaftlich-normengebenden Schlafzimmerwand.BDSM ist auch ein Weg zu Grenzerfahrungen und bedeutet für sie (abgesehen von einem ekstatischen Rauschzustand) eine aktive Auseinandersetzung mit der inneren Welt und die Möglichkeit, die Dinge umzukehren. Nirgends werden Widersprüche deutlicher vereint, als den Akt des Schmerzes in etwas Positives umzuwandeln.

Dies nutzt sie auch in ihren Performances als Mittel, um komplexe und schwer fassbare Themen zu visualisieren und schreckt auch hier nicht vor politischen Themen zurück.Body Art bedeutet für sie eine Kunstform, die im weitesten Sinne mit Body-Modification arbeitet, die also ein aktives und verletzendes Eingreifen in die körperliche Welt der Performerin beinhaltet und auf ihre veränderbare (Schmerz)Wahrnehmung abzielt.  Body Art (hier: das Durchstechen des Körpers mit Nadeln/Haken) wird gewählt als äußerlich sichtbares Zeichen des Zusammenspiels zwischen Körper und Geist. Aber auch als Zeichen von Gegenpolen wie Schwäche und Kraft, Schmerz und Freude, Schön und Schrecklich, Gut und Böse. Alles ist miteinander verwoben, zum Teil ist es umkehrbar und das eine kann aus dem anderen schöpfen. In ihren Shows setzt sie sich immer wieder kritisch mit Identität, Geschlechterrollen, -konstruktion, Psychiatrie, Entfremdung, Kulturindustrie, Manipulation, Gesellschaftssystem und Kapitalismus auseinander.

Dieser Teil ihres künstlerischen Schaffens ist ihr ebenso wichtig geworden, wie die Selbstverwirklichung am Schweißgerät. Derzeit erweitert sie ihr Performance-Repertoire noch um eine Ausbildung als Tanzpädagogin und Choreografin.

In love we dream in pain we trust

Nothing is like it seems to be…

by Lipstick on glass

„Und er nahm das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“*

„And he took bread and, having given praise, he gave it to them when it had been broken, saying, This is my body, which is given for you: do this in memory of me.
And in the same way, after the meal, he took the cup, saying, This cup is the new testament, made with my blood which is given for you.“

„И, взяв хлеб и благодарив, преломил и подал им, говоря: сие есть тело Мое, которое за вас предается; сие творите в Мое воспоминание.
Также и чашу после вечери, говоря: сия чаша [есть] Новый Завет в Моей крови, которая за вас проливается.“

„Ensuite il prit du pain; et, après avoir rendu grâces, il le rompit, et le leur donna, en disant: Ceci est mon corps, qui est donné pour vous; faites ceci en mémoire de moi.
Il prit de même la coupe, après le souper, et la leur donna, en disant: Cette coupe est la nouvelle alliance en mon sang, qui est répandu pour vous.“

Unbenannt

Was versteckt die heilige Madonna unter ihrem Rock? War sie eine Jungfrau und wollte sie wirklich eine Gottesmutter sein? War Jesus ein Mann, eine Frau oder ein Einhorn? Der Weg in den Himmel führt über die Sünde!

Eine mit Glitzerblut gefärbte Performance mit Bondage, Burlesque und Poledance Elementen

*Bibel, Lukas 22:19

Fühlkästen-Labyrinth

by cabinet bizarre

Schärfe deine Sinne und entdecke Sinnlichkeit auf eine andere Art und Weise. Feucht oder trocken, hart oder weich – durch Fühlen und Tasten können Qualitäten wahrgenommen werden, die sich der rein visuellen Betrachtungsweise entziehen und zur Stimulation der sexuellen Fantasie beitragen.

Kleine Collagen-Sammlung

by cabinet bizarre

Christliche Ikonographie mit teuflischen Touch.

Tanz-Bondage-Projekt

video art project

Um Bondage ein anderes Gesicht zu geben, fernab von SM-Klischees, inszenierte Schmerzmöbel ein Bondage-Tanz-Projekt, in dem die sensuelle Seite des Bondages hervorgehoben werden soll.

Inspiriert durch den Impro- und Contactunterricht während ihrer Tanzausbildung, kam der Gedanke auf, dass Tanz und Bondage hervorragend zusammen passen, da gerade beim Tanzen die Aufmerksamkeit auf dem eigenen Körper und dem des Partners, der Partnerin sehr groß ist.

Beim Tanzen verändert sich die Welt. Die Wahrnehmung verschiebt sich, wir werden sensibel für kleinste Impulse. Die Bewegung des einen wirkt sich direkt auf die anderen aus. Ein schönes Versuchsfeld für Seil, welches die nötige Hingabe und Aufmerksamkeit für die Bewegungseingeschränkten mitbringt.

Bondage ist nicht nur ein Spiel mit Machtgefälle, sondern bedarf eines großen Maßes an Vertrauen in sein Gegenüber, um sich fallen und auffangen lassen zu können. Ebenso braucht es ein hohes Maß an Verantwortung – für die andere gefesselte Person da zu sein, aufzufangen und rücksichtsvoll leiten zu können.

In einer freien Improvisation experimentierten sechs Tänzerinnen (mit und ohne Bondage-Erfahrungen) in verschiedensten Konstellationen und Bondage-Fesselungen miteinander.

Am Ende des Drehtages gab es noch so viel zu entdecken, auszuprobieren und Faszination, dass es nach einer Fortsetzung schreit.

Bondage by Hanah – restrictive arts

Video by Jose Ángel Conde

porn

Malerei, Grafiken, Skulpturen

by Die Wunderkammer & Darkam

Sculpture.
Consistency, substance..
Theater. Show. Movie.
To wear a different mask and be something else.
Drawing, sketching, characoal and dust.
Passion…
Put it all together and you will have „Die Wunderkammer“.
I like to insert in my artworks disturbing elements.
I’m fascinated from disgust. I combine beauty and decay; sick movements, expressions and poses to create a grotesque aesthetic.
My work is a deep and curious internal analysis, a portrayal of feelings; death, sex(ism), anarchism the topics, sometimes with a touch of subtle irony or black humor.
I’m in continuous research and (r)evolution.

https://web.facebook.com/Foxiwunderkammer/?_rdr

Darkam was born in San Marino, 1985, after travelling she settled down in Berlin, where she works as comic designer, illustrator and tattoo artist. She draws on paper as well as on mashed up walls and skin, she produces noisy music. She likes the research through crossbreeding, blots and frequency saturation.
Her recently published works are the illustrated book “The Sleep Tailors”, for Blu Gallery , and the comic book “Piena di Niente”, written by Alessia di Giovanni for the italian publisher Becco Giallo.
www.darkamarcadia.com
http://darkamtattoos.tumblr.com/

Fotografien

by Seventh-Sin

Words nobody cares about I was born in 1960 in Germany and grew up and I am still there.
I wont tell much about what I did and what not, just so much, I am scientist and in business elsewhere, I played flute and a little keyboard, I DJed and I make Photos.

My favorite music is O.R.E, Bach and Inscissors
My favorite movie is The Draughtsman´s Contract and maybe A Warriors Creed
My favorite photographers are E Rogers, J Santerineross, Araki N
My favorite model is naked
My favorite dress is naked or h.Naoto
My favorite person is me
My favorite sins are sloth gluttony and lust
My favorite virtues are sloth gluttony
My favorite activity is being lazy and drink
My favorite food is Sashimi
My favorite drinks are Pastis, Vodka and Absinth
My favorite position is 69
I do believe that everything is in the everlasting circle of Ouroboros and I did believe Bondage is fun.
What else should I say? Maybe that everything sux and some things suck more …